Coromandel

08. Juli 2019

Hallo ihr lieben,

‘Good for your Soul’, mit diesem Spruch wirbt die Halbinsel Coromandel und selbst nach einer teilweise doch eher verregneten Woche, kann ich dem absolut zustimmen.

Gerade im Vergleich zum, nicht zu weit entfernten, Auckland, ist es dort toal idyllisch und schön. Zwar ist an einigen populären Attraktionen, wie der Cathedral Cove durchaus viel los, mal abgesehen davon ist es gerade jetzt im Winter und auch generell, doch eher ausgestorben und ruhig.

Ich habe in der Woche nicht sonderlich viel unterschiedliche Orte gesehen, hatte aber eine sehr schöne Zeit.

Nachdem wir das Auto zurückgegeben haben und ich noch eine Nacht in Auckland geblieben bin, habe ich am Dienstag morgen (02.07.) mit dem frühstmöglichen Bus die Stadt wieder verlassen und bin nach Coromandel Town gefahren.

Gerade der Weg von Thames nach Coromandel Town, aber im Grunde die gesamte Rundstrecke um die Halbinsel, ist landschaftlich sehr szenisch. Selbst wenn ich bei jeder meiner Busfahrten regnerisches Wetter hatte, die Ausblicke waren größtenteils dennoch echt schön.

In Coromandel Town war ich eine Nacht und bin dann weiter nach Whitianga, wo ich zwei weitere Tage verbracht habe. Gerade am Strand war es hier schon echt schön, allerdings hat es die meiste Zeit geregnet. So hatte ich aber auch mal Zeit mir ein wenig meine Sachen zu organisieren.

Coromandel Town

Whitianga

Während Whitianga, aber vor allem Coromandel Town, größtenteils echt wie ausgestorben waren (das gesamte Hostel hatte ich mir jeweils mit drei Leuten geteilt und in der ‘Innenstadt’ sind die meisten Geschäfte über Winter komplett geschlossen) war in Hahei vergleichsweise echt was los. Dies liegt vermutlich daran, dass hier die Cathedral Cove ist, was mehr oder weniger der Grund ist, warum die meisten Leute nach Coromandel fahren.

Hahei ist eine kleines Örtchen am Strand und auch etwas abgelegen, weshalb der InterCity Bus, mit dem ich unterwegs bin, auch nicht dort hingefahren ist. Auch wenn ich die Gelegenheit gehabt hätte, mitgenommen zu werden, hatte ich doch die verrückte Idee, mit meinem Rucksack die 17 km dorthin zu laufen (Die Frau vom Hostel hat in den letzten Zehn Jahren einmal erlebt, dass jemand dort hingelaufen ist, das aber ohne Rucksack…).

Das war schon ein echt langer Weg, aber gerade am Anfang waren die Ausblick auch total lohnenswert. Und mal abgesehen davon, hat die auch endlich wieder die Sonne geschienen, was dann auch für meine restliche Zeit in Hahei angehalten hat.

Blick über Whitianga

In Hahei war ich dann für weitere drei Tage und ich muss echt sagen, ich hätte mir keinen schöneren Ort als Abschluss aussuchen können. Die Gegend rund um den Strand, vor allem aber auch die Cathedral Cove, inclusive der Weg dorthin, sind unglaublich schön. Ich glaube ich kann die Gegend zu einem meiner absoluten Strand-Favoriten in Neuseeland zählen. Auch wenn an der Cove touristenmäßig echt was los war, ich war und bin total begeistert!

Gemstone Bay

Cathedral Cove

Sonnenuntergang überm Hahei Beach
Sonnenaufgang von Pa Site

Sonnenuntergang an der Cathedral Cove

Sonnenuntergang am Hahei Beach

Waren alles zusammen einfach echt tolle letzte Tage in Neuseeland.

Heute morgen bin ich dann wieder 10 km zur nächsten Bushaltestelle gelaufen, habe noch etwas Zeit in Thames verbracht und bin jetzt unterwegs zum Flughafen Auckland. Und morgen früh geht es dann raus aus Neuseeland und weiter nach Bangkok, ich bin schon echt gespannt…

Thames

(Der Blog kam etwas später, da mein Internet die ganze Zeit nicht gereicht hat, die Bilder hochzuladen. Bin mittlerweile schon ein paar Tage in Bangkok!)

Bis dann, eure Jule

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